SurA Chemicals GmbH

Vorbehandlungstechnik

Prinzip der Oberflächenvorbehandlung durch Flammensilikatisierung - SurASil®-Technik

Die Behandlung von Oberflächen zur Beeinflussung der Haftfestigkeit von Klebstoffen, Beschichtungen und Druckmedien mittels Beflammung ist ein seit Jahren etabliertes Verfahren in zahlreichen industriellen Bereichen. Eine weitere signifikante Verbesserung der Haftfestigkeit kann durch Abscheidung einer reaktiven Silikatschicht, die durch Flammenpyrolyse erzeugt wird, erreicht werden. Durch Verbrennung einer Silan-Additivkomponente in einer Brenngasatmosphäre entstehen sehr dichte und festhaftende Silikatschichten mit hoher Oberflächenenergie auf Metallen, Glas, Keramik und Kunststoffen.
SurASil®-Technik Flamme
A - oxidierender Bereich (Anwendungsbereich für die Flammensilikatisierung)
B - reduzierender Bereich

Das jeweilige Werkstück wird kurzzeitig, insbesondere unter ständiger Bewegung des Brenners mit dem äußeren (oxidierenden) Teil der Flamme behandelt. Es ist darauf zu achten, dass die Behandlung niemals mit dem inneren, blau leuchtenden (reduzierenden) Kegel der Flamme erfolgt.

SurASil®-Technik Modell
Modell einer flammenpyrolytisch abgeschiedenen Silikatschicht

Die Oberflächenvorbehandlung besteht in der:

  1. Erzeugung einer hochenergetischen Silikatschicht (Schichtdicke max. 40 nm) auf den Materialoberflächen durch Flammenpyrolyse (Oberflächensilikatisierung)
  2. Applikation eines Haftpromotors mit angepasster Funktionalität an den Klebstoff, die Beschichtung bzw. an das Druckmedium

In Verbindung mit Haftpromotoren entsprechender Funktionalität stellt diese Schicht die Basis für langzeit-, wasser- und lösungsmittelstabile Verklebungen, Beschichtungen und Drucke dar. Weitere Anwendungen dieser Technologie sind der temporäre Korrosionsschutz sowie die Erzeugung von Diffusionssperrschichten.