Beflammanlagen
Beflammanlagen zur haftungsverbessernden Oberflächenbehandlung
Die Behandlung von Oberflächen zur Beeinflussung der Haftfestigkeit von Klebstoffen, Beschichtungen oder Druckmedien mittels Beflammung ist ein seit Jahren in zahlreichen industriellen Bereichen etabliertes Verfahren. Eine weitere signifikante Verbesserung der Haftfestigkeit kann durch Abscheidung einer aktivierten Silikatschicht, die durch Flammenpyrolyse erzeugt wird, erreicht werden. Dabei wird eine Additivkomponente einem Trägergasstrom beigemischt und durch Verbrennung in einer Brenngasatmosphäre entstehen sehr dichte und fest haftende Silikatschichten mit hoher Oberflächenenergie auf Metallen, Glas, Keramik und Kunststoffen.
In Verbindung mit Haftpromotoren entsprechender Funktionalität, stellt diese Schicht die Basis für langzeit-, wasser- und lösungsmittelstabile
Verklebungen, Beschichtungen und Drucke dar.
Die Oberflächenvorbehandlung besteht also in der:
- Erzeugung einer hochenergetischen Silikatschicht mit einer Schichtdicke von ca. 5 - 40 nm auf den Materialoberflächen durch Flammenpyrolyse.
- Applikation eines chemisch auf den Klebstoff, Lack bzw. die Druckfarbe abgestimmten Haftpromotors.
Haftungsverbessernde Oberflächenvorbehandlung

Folgende Parameter können grundsätzlich auf das jeweilige Produkt abgestimmt werden:
- Thermische Brennerleistung
- Brennerabstand
- Verfahrgeschwindigkeit und Anzahl der Verfahrzyklen (Behandlungsdauer)
- Silan-Additiv-Anteil
- Haftpromotor